Leben auf den Inseln

08
04
2011

Leben auf den Inseln

Beitrag von admin

In einem gusseisernen Gestell hat Gerolamo Fazzini für die
Schulklasse die Ingredienzen für das venezianische espurgo
angezündet. Rosmarinzweige, vermischt mit Wacholder,
verströmen ihren Duft auf der Insel Lazzareto Nuovo.
Die Kinder sind begeistert, Kater Ruggine weiss noch nicht, was
er davon halten soll und legt sich zum Nachdenken aufs
Gästebuch.

„Man sagt immer, Venedig und seine Inseln,“ erklärt der
Archäologe Gerolam Fazzini. „Aber eigentlich muss es Venedig
und seine Lagune heißen, denn die Lagune war und ist der
Garten, das Territorium Venedigs, wo Fischteiche und Salinen
kultiviert wurde.“

Lazzareto Nuovo ist heute eine der Inseln, an denen sich
venezianische Geschichte beispielhaft ablesen läßt: Hier waren
die ankommenden Schiffsmannschaften vierzig Tage lang in
Quarantäne untergebracht. Auch das Wort „Quarantäne“ ist zu
dieser Zeit entstanden und bedeutete ursprünglich zwei Monde,
die man dann auf vierzig Tage verkürzt hat.

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